Elke Reinsch empfiehlt:

Zwei junge Melker, Walter und Fiete werden im letzten Kriegsjahr von Schleswig Holstein aus, wo sie auf einem großen Hof arbeiten, zur SS eingezogen und nach Ungarn beordert. Walter als Versorgungsfahrer und Fiete an die Front.
Der Leser wird in die Schrecknisse und traumatischen Erlebnisse der beiden Freunde einbezogen und kann sich diesem Antikriegsroman nicht entziehen.
Die Rahmenhandlung beginnt nach dem Krieg und wird von Walters Sohn erzählt. Sein Vater, der im Bergbau schuftet, 
 wird von ihm als sehr verschlossen und vom Krieg gezeichnet erlebt.
Eine ziemlich pragmatische Liebesgeschichte zwischen Walter und Elisabeth, der Mutter des Erzählers wird vom Autor mit dem Ihm eigenen zurückgenommenen Humor erzählt.
Obwohl das Thema schon oft behandelt wurde, finde ich diesen Vater-Sohn Roman herausragend gut.


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