Katrin Schlote empfiehlt:
Victor Jestin, Der Tanzende. Arthur ist zehn, als er den Club „La Plage“ zum ersten Mal bei einem Kindergeburtstag betritt. Eigentlich möchte er nicht mit den anderen tanzen und stellt sich auch sehr ungeschickt an. Er ahnt nicht, dass genau dieser Club seine eigentliche Heimat wird, sein Zufluchtsort, um den sich alles dreht. Nur in der tanzenden Menge und doch allein kann er, der Außenseiter, der die sozialen Konventionen nur schwer erfüllen kann, sich zu Hause fühlen.
Anhand chronologisch erzählter Begegnungen im Club, die alle flüchtig sind, beschreibt der Autor in diesem ungewöhnlichen Roman auf eindrückliche Weise 30 Jahre im Leben des „Tanzenden“, seine Gefühlswelt und seine Unfähigkeit zur Anpassung.
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