Katrin Schlote-Korthals empfiehlt:
Charles Lewinsky, Rauch und Schall. Goethe hat eine Schreibblockade (und Hämorrhoiden – es kommt also nichts zustande) In höchster Not bittet er seinen Schwager Vulpius – einen bekannten Verfasser von Groschenromanen, den Goethe natürlich eigentlich verachtet – für ihn einzuspringen. Und tatsächlich kann Vulpius „goethianisch“ schreiben. Das Geburtstagsgedicht für die Herzogin wird ein voller Erfolg. Nur leider bleibt die Blockade. Wie Goethe diese besiegt und welche Folgen die Methode der „Heilung“ haben, schildert dieser amüsante, in satirischem Ton geschriebene Roman, der auch einen unterhaltsamen Einblick in den goetheschen Haushalt gewährt. Besonders gut gefallen hat mir die Beschreibung der pragmatischen Christiane Vulpius.
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