Testleserin Magdalena (15) empfiehlt:

In dem Buch geht es um Josefin, ein stilles Mädchen, die eher für sich ist und ohne jegliche Freunde. Eines Tages jedoch kommt die noch stillere Hanna in ihre Klasse, die so scheint als sei sie weg oder bloß Luft. Als sich die beiden allerdings anfreunden, bestätigt sich der Zweifel Josefins Mutter, dass irgendetwas mit der sonderbaren Hanna nicht stimmen kann. Wie kann Josefin ihrer neuen und einzigen Freundin helfen, wenn sich Hanna doch selber kaum kennt und Hanna vielleicht gar nicht die ist, für die sie sich ausgibt?
Das Buch war auf eine besondere Art mysteriös und sehr interessant. Die ganze Geschichte war sehr interesse-erweckend, da man immer mehr über Hanna erfahren wollte, so vieles aber nie aufgeklärt wurde und man somit ein ganz eigenes Bild von der sonderbaren Hanna hatte. Die Handlung ist merkwürdig und ungewöhnlich, jedoch irgendwie auch erschreckend realistisch. Man weiß nämlich oft nur sehr wenig über Menschen und bildet sich aus den wenigen Eindrücken, die man über sie sammelt, eine feste unveränderliche Meinung. Deshalb ist das Buch auch lehrreich, weil es zeigt, dass sich hinter einer kleinen, stillen Person, eine große Geschichte verbergen kann und manch einer eine schwere Last auf sich trägt, von der man nichts weiß. Die Freundschaft der beiden Mädchen wird liebenswert und wundervoll erzählt obwohl sich die beiden oft auch nur anschweigen, weil für manches die Worte fehlen. Die Handlung ist eher einfach und weniger aktionsreich, allerdings ist das Buch trotzdem sehr packend, weil man immer mehr über die unbekannte Hauptperson lernt und gegen Ende wird es übrigens richtig spannend.


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