Elke Reinsch empfiehlt:

Für Schmuel Asch treffen im Jahr 1960 verschiedene Ereignisse zusammen, die sein Leben grundlegend verändern. Er bricht sein Studium an der Jerusalemer Universität ab, u.a. weil sein Vater ihn nicht mehr unterstützen kann, aber auch, weil er mit seiner M.A. Arbeit mit dem Thema" Judas aus jüdischer Sicht", nicht weiterkommt.

Zu allem Übel verlässt ihn seine langjährige Freundin. Er nimmt eine Stelle bei einem alten, behinderten Gelehrten an und verliebt sich in dessen viel ältere Schwiegertochter. Die Diskussionen, die Schmuel mit dem Alten führt, reichen über Philosophie, Theologie bis zur israelisch- palästinensischen Geschichte.

Amos Oz führt den Leser auf ungemein interessante und unterhaltsame Weise, gleichsam nebenbei in diese Themen ein, was nur einem begnadeten Erzähler gelingt.


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