Elke Reinsch empfiehlt:

In den 90er Jahren, als Fuijimori peruanischer Diktator war, gab es Menschen, die plötzlich verschwanden oder entführt wurden, um Lösegeld zu erpressen. In diesen unsicheren Zeiten lebt der steinreiche Minenbesitzer Enrique mit seiner jungen Frau in Lima. Er wird erpresst mit einem sehr unangenehmen Ereignis aus seiner Vergangenheit; und gleichzeitig fängt seine Frau ein Verhältnis mit einer Freundin an. M.V. Llosa hat ein Buch geschrieben, das sich wie ein Krimi liest. Er macht deutlich, wie die Klatschpresse der Macht dienen kann, es aber auch auf den Mut des Einzelnen ankommt, sich aufzulehnen. Llosa hat den Nobelpreis für Literatur bekommen. Er kann hervorragend erzählen, nur die immer wieder eingestreuten Sexszenen fand ich etwas klischeehaft. Urteilen sie selbst, lieber Leser!


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