Elke Reinsch empfiehlt:
Clemens Meyer, Die stillen Trabanten. Die Erzählungen von Clemens Meyerbeleuchten (im wahrsten Sinne des Wortes) diejenigen Menschen der Gesellschaft, die gemeinhin nicht im Licht stehen und zu den Einsamen gehören. Da ist zum Beispiel ein Nachtwächter, der auf seiner nächtlichen Tour ein Asylantenheim umkreist und sich verliebt - oder zwei ältere Frauen, die die Waggons der Züge reinigen und sich dabei näher kommen.
Meyer lässt den beschriebenen Personen ihre Eigenheit und ihre Würde und umgibt sie durch seine Sprache mit einer eigenwilligen Poesie.
Zurzeit werden einige Episoden dieser Texte im Deutschen Theater in Berlin unter der Regie von Armin Petras auf die Bühne gebracht.
Bibliographie
Kategorie