Elke Reinsch empfiehlt:
Lennard Salm ist ein Konzeptkünstler, und hat als solcher eine gewisse Berühmtheit erlangt. Er macht Installationen, Skulpturen, Fotokollagen usw. Im Hinblick auf ein neues Projekt hält er sich am Gestade eines Meeres auf, (das nicht näher benannt wird), an welchem viele Flüchtlinge landen bzw. stranden. Von dem Strandgut, das aus alltäglichen Utensilien besteht, will er Fotos machen für eine Installation.
Da erreicht ihn die Nachricht, dass seine ältere Schwester gestorben ist.
Er reist zu seiner Familie nach Hamburg, wohin er eigentlich nicht mehr zurückkehren wollte.
Lappert beschreibt auf ungemein plastische, subtile Weise seine Familie, die Umgebung in der sie lebt, in der auch er früher lebte, sich aber jetzt erst darauf einlassen kann.