Katrin Schlote-Korthals empfiehlt:

Eine Frau steigt nach einem Kinobesuch ins Auto, um nach Hause zu fahren. Nach einer Umleitung gerät sie in die titelgebende „Grüne Welle“, verfährt sich und weiß schnell nicht mehr, wo sie ist. Der Akku des Handys ist leer. So fährt sie durch die Nacht und denkt, auf sich selbst gestellt über ihr Leben nach.
Der Reiz des Romans entsteht durch die kühle Distanziertheit, mit der die Autorin auf ihre Protagonistin blickt – sie hat fast durch den ganzen Roman keinen Namen und heißt nur „die Frau“. Andererseits wird ihr Innenleben präzise und schnörkellos beschrieben. Spannend wird das Ganze durch Andeutungen der Autorin, die vieles in der Schwebe lässt und wenig erklärt.


Bibliographie
Kategorie