Katrin Schlote-Korthals empfiehlt:

Grischa, ein junger Mann mit abgeschlossenem Studium der Volkswirtschaft tritt in Berlin seine erste Stelle im staatlichen Planungsbüro, Abteilung Außenwirtschaft, Bruderland Afghanistan an. Als ihm die Arbeitsanweisung seines Vorgesetzten „ kunstvoll warten“ zu langweilig wird, ersinnt er eine Methode, wie der schwächelnden Staatwirtschaft auf die Beine geholfen werden könnte.
Mit Afghanistan Handel betreiben, könnte bedeuten, das einzige landwirtschaftliche Exportgut, das Haschisch gegen Töpfe und Pfannen aus der DDR zu tauschen. Dieser „Medizinalhanf“ soll aber nicht etwa in der DDR verkauft werden, sondern in einem kleinen deutsch-afghanischen „Freundschaftsladen“ an der Grenze zur BRD und mit Teppichen und anderen Folklorewaren den Konsumenten aus Westdeutschland verkauft werden. Wie daraus eine Art sozialistisches Drogenkartell entsteht, beschreibt Hein als überaus amüsantes Schelmenstück, das nebenbei auch noch die nach wie vor mysteriöse Milliardenspende erklärt, die Franz Josef Strauß für die DDR in die Wege leitete.


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