Nina Schweikert empfiehlt:

Asako Yuzuki, Butter. Mit einem kleinen psychologischen Trick ergattert Rika, eine junge Journalistin in Tokyo, ein Exklusivinterview mit der inhaftierten Serienmörderin Manako Kajii. Manako wird beschuldigt drei Männer mit ihren Kochkünsten verführt und anschließend umgebracht zu haben. Manakos Bedingung für das Interview ist allerdings, dass sie sich ausschließlich über das Zubereiten von Speisen unterhalten werden. Rika lässt sich darauf ein und taucht in eine ihr bisher unbekannte Genusswelt ein, die sie völlig in den Bann zieht, und ihr das Leben der anderen auf eine sehr leidenschaftliche Weise näher bringt.
Der Roman ist aber nicht nur ein Fest der Sinne, er beschreibt auch das Bild der Frau in der japanischen Gesellschaft und wie schwierig es z.B. immer noch ist, entgegen dem Schlankheitswahn zu seinem Körper zu stehen.
Beim Lesen entwickelt man unweigerlich einen großen Appetit auf Butter und japanische Gerichte, was mir sehr gut gefallen hat.
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