Tanja Schreiber empfiehlt:
Stéphane Carlier, Clara und die Poesie des Lebens. Clara arbeitet als Friseurin in einem kleinen Salon, lebt mit ihrem Freund und der gemeinsamen Katze zusammen und ist mit ihrem Leben eigentlich zufrieden. Eines Tages lässt jedoch ein Kunde das Buch „Auf der Suche nach der verlorenen Zeit“ im Salon liegen und Clara, die bis dato nicht viel mit Literatur anfangen konnte, beginnt zu lesen. Sie ist so gefesselt, dass sie das Buch kaum aus der Hand legen kann und sie liest und liest und liest, bis sie feststellt, dass es vielleicht doch mehr im Leben gibt als nur den kleinen Friseursalon…
Ein kleiner, feiner Roman über die Liebe zur Literatur (manchmal auch erst auf den zweiten oder dritten Blick), das Leben und was daraus werden kann, wenn man es mit ein klein wenig Mut anpackt und das ein oder andere hinterfragt.