Tanja Schreiber empfiehlt:

In seinem mit dem Nobelpreis ausgezeichneten Jahrhundertroman erzählt Thomas Mann vom Aufstieg und Fall der Lübecker Kaufmannsfamilie Buddenbrook. Im Zentrum stehen Senator Johann Buddenbrook und seine Frau mit den drei Kindern Thomas, Christian und Antonie. Im Verlauf konzentriert sich die Geschichte vor allem auf Thomas Buddenbook, der die Familiengeschäfte weiterführt.

Auch wenn es mehrerer Versuche bedurfte, um in das Buch reinzukommen und sich an den Schreibstil von Thomas Mann heranzutasten, habe ich „Buddenbrooks“ sehr gerne gelesen. Man erhält Einblicke in das Leben der Familie, gesellschaftliche Gepflogenheiten und geschichtliche Hintergründe und bleibt doch nicht bloß ein außenstehender Betrachter. Selten habe ich mich so stark als Teil einer Geschichte gefühlt.
Die Sprache ist auch nach über 100 Jahren noch lebendig und spannend zu lesen und gerade die vielen scheinbar unnötig detailliert beschriebenen Kleinigkeiten machen die Geschichte der Buddenbrooks zu einem Erlebnis und Lesevergnügen. Für mich das perfekte Buch, um ins „Mann-Jahr“ zu starten und den „Zauberer“ zu seinem 125. Geburtstag nochmal hochleben zu lassen.


Bibliographie
Kategorie