Tanja Schreiber empfiehlt:
Beim Bau des Panamakanals kommen die unterschiedlichsten Menschen zusammen. Vor allem Arbeiter aus der Karibik, wie Ada, deren Familie dringend Geld benötigt und der Fischerssohn Omar, der nicht in die Fußstapfen seines Vaters treten möchte, sowie Journalisten aus den USA und ein Arzt, der mit dem Ziel, Malaria auszurotten nach Panama gekommen ist, sind mit dabei. Sie alle verbindet neben dem Bau des Kanals die Hoffnung auf ein besseres Leben. Doch nicht jeder ist vom Bau überzeugt und so zieht sich der Riss nicht nur durch das Land sondern auch durch die Gesellschaft und Familien.
Aus unterschiedlichen Perspektiven erzählt Christine Henríquez in ihrem gut recherchierten historischen Roman von den Auswirkungen des Baus, positiv wie negativ, und lässt dabei vor allem die Menschen zu Wort kommen, denen die Geschichtschreibung weniger Gehör verschafft. Ein authentischer, berührender sowie vielschichtiger Roman.