Tanja Schreiber empfiehlt:
Eva Lohmann, Wie du mich ansiehst. Johanna hat die vierzig überschritten und war bisher mit ihrem Leben zufrieden. Doch neuerdings beginnt sie, sich an den ersten Zeichen des Älterwerdens, insbesondere einer tiefen Stirnfalte, zu stören.
Johanna beschließt, dass es Zeit wird, etwas für sich zu tun und diese kleinen „Fehler“ beheben zu lassen. Mit dem Verschwinden der ersten Altersanzeichen treten jedoch neue Fragen auf: wieso ist Johanna ihr Aussehen so wichtig? Wie soll sie Mann und Tochter erklären, warum sie etwas hat machen lassen? Muss das Äterwerden unbedingt etwas Negatives sein oder bedeutet es nicht vielleicht sogar eine neue Freiheit?
In gewohnt ruhiger Art erzählt Eva Lohmann auch in ihrem neuesten Roman von alltäglichen Situationen. Auch wenn man mit den Entscheidungen der Protagonistin vielleicht nicht immer übereinstimmt, eine kluge, schön geschriebene Geschichte der leisen Töne und ein Plädoyer zur Selbstliebe und Akzeptanz.