Tanja Schreiber empfiehlt:

Jeden zweiten Morgen setzt Sybil von Antwerp sich mit einer schönen Tasse Tee an ihren Schreibtisch, greift zu Briefpapier und Füller und schreibt Briefe. Fast ihre ganze Korrespeondenz  findet schriftlich statt, denn auf diese Weise fällt es Sybil deutlich leichter, die passenden Worte zu finden. Sie schreibt an Freunde, Familie, Nachbarn aber auch Fremde…eigentlich an jeden, dem sie etwas mitteilen möchte.

Durch unzählige Briefe lässt Virginia Evans ihre Leser am Leben von Sybil teilhaben. Durch die Briefform entwickelt der Roman eine ganz eigene Dynamik, lässt die Protagonisten zum Leben erwecken und wirkt dabei sehr authentisch. Sybils teilweise sehr ruppigen Art zum trotz, erhält man tiefe Einblicke in ihr Leben und sie wächst einem ans Herz. Ein wunderschöner, einfühlsamer Roman und ein gelungenes Debüt, dass in mir den Wunsch geweckt hat, vielleicht selbst mal wieder zu Feder und Tinte zu greifen und einen Brief zu schreiben.


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