Ulrich Schlote empfiehlt
„Als Sheriff erzwingt man nichts. Man lässt es geschehen. Man lässt es zu einem Ende kommen, wenn man kann. Aber man kann nicht immer.“ Das ist die Maxime von Lucian Wing, der in einem County von zwölf Gemeinden in Vermont für die öffentliche Ordnung zuständig ist. Sie gilt auch, als er es nach einem Einbruch, den vermutlich der örtliche Tunichtgut Sean verübt hat, mit der russischen Mafia zu tun bekommt. Die Frage ist, ob er sie diesmal durchhalten kann.
Der Autor erzählt sehr zügig, mit trockenen Dialogen, viel leisem Witz und gelegentlichen Gedanken über das Sherrifsein. Das liest man mit Vergnügen auch dank der offenbar sehr guten Übersetzung durch Dirk van Gunsteren.
Bibliographie