Carmen Schneider empfiehlt:

Calla Henkel, Ein letztes Geschenk. Wer noch leichte und doch fesselnde Sommerlektüre sucht, könnte hier fündig werden. Geheimnisse, Rache und moralische Zweideutigkeit stoßen hier auf einen lässigen Schreibstil und eine scharfe Beobachtungsgabe der Autorin. 
Die Künstlerin Esther Ray nimmt aus Geldnot und nach einer gescheiterten Liebe den ungewöhnlichen Auftrag einer mysteriösen New Yorker Millionärin Naomi Duncan an und ahnt dabei nicht, in welchen Strudel sie geraten wird. Die ungewöhnlichen Familienalben, die Esther gestalten soll, unterliegen strengster Geheimhaltung.
Während sich Esther durch unzählige Kisten mit Fotos und Erinnerungsfetzen arbeitet, stößt sie auf manche Ungereimtheiten und kann sich diesem Einblick in ein fremdes Leben immer weniger entziehen. Als Naomi schließlich unter mysteriösen Umständen ums Leben kommt, begibt sich Esther auf eine riskante Suche nach der Wahrheit. Dabei schließt sie eher unfreiwillig Freundschaft mit einem Einsiedler und wird immer wieder mit ihrer eigenen Vergangenheit konfrontiert. 


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