Tanja Schreiber empfiehlt:
Sasha Filipenko, Die Jagd. Dank einer sicheren, zuverlässigen Quelle weiß der idealistische Journalist Anton Quint viel. Dieses Wissen droht ihm nun zum Verhängnis zu werden, sollte er sich nicht dazu entscheiden, Russland zu verlassen. Hat der Journalist vielleicht doch unterschätzt mit wem er sich da angelegt hat oder weiß er am Ende einfach zu viel?
In flüssigem Schreibstil präsentiert sich Sasha Filipenko, ganz nach dem Vorbild seines Protagonisten, auch in seinem neuesten Roman wieder gewohnt gesellschaftskritisch und macht dabei auch vor der Politik keinen Halt. Die eine oder andere Parallele zur Realität lässt sich durchaus entdecken. Erschütternd, nervenaufreibend und leider erschreckend aktuell.
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