Ulrich Schlote empfiehlt:

J.M.G. Le Clézio, Bretonisches Lied. „…drei ideale Ferienmonate voller Freiheit und Abenteuer …“ hat der junge Jean-Marie jedes Jahr von 1948 bis 1954 in einem kleinen Dorf an der bretonischen Südwestküste erlebt. „Ich habe mich damals jedes Jahr, jeden Sommer an all den Tagen, die ich in Sainte–Marine verbracht habe, nicht satt sehen können.“ Deshalb kann er hier so intensiv, farbig und genau erzählen: Von der Schönheit der Landschaft, dem kargen Leben der Bauern und Fischer, von der bretonischen Sprache und den Festen, von kleinen Erlebnissen und originellen Menschen und auch von der bretonischen Geschichte.
Am Ende wagt er eine Spekulation. Ist es denkbar, dass das bretonische Volk, das einmal 900 Jahre lang unabhängig war, unter heutigen Umständen eine Form von Autonomie erreichen kann?    


Bibliographie
Kategorie