Details
ISBN/EAN: 978-3-446-12521-6
Einband: kartoniertes Buch
Weitere Details
Erschienen am:
01.01.1978
01.01.1978
Sprache:
Deutsch
Deutsch
Umfang:
204 S.
204 S.
Format (T/L/B):
1.1 x 18.5 x 10.7 cm
1.1 x 18.5 x 10.7 cm
Hersteller:
Carl Hanser Verlag GmbH & Co.KG
pina.lore@hanser.de
Kolbergerstaße 22
DE 81679 München
Carl Hanser Verlag GmbH & Co.KG
pina.lore@hanser.de
Kolbergerstaße 22
DE 81679 München
Weitere Details
arrow_forward_ios
Beschreibung
Die während der Festungshaft 1919 bis 1924 geschriebenen Briefe und Notizen hat Toller zusammen mit Hermann Kesten, unter Hinzufügung weiterer Dokumente, zu einem zweiten Band seiner Autobiographie ausgearbeitet, der hier erstmals vollständig in Deutschland erscheint. "Diese Briefe", hieß es in der Ankündigung des Werkes 1935, "haben neben ihrer privaten Geschichte die Bedeutung von Dokumenten deutscher Historie." Während der vierte Band der Werkausgabe noch von vorsichtigem Optimismus getragen ist, wächst in diesem Band der Zweifel. Illusionslose Einsamkeit, Sprachverlust und die Ahnung einer unheilvollen Zukunft für Deutschland und Europa werden zu Leitmotiven dieser Dichtung.
Über Ernst Toller
Ernst Toller, 1893 in Samotschin geboren, studierte Jura in Grenoble, ging als Freiwilliger in den ersten Weltkrieg und wurde 1916 nach einer schweren Krankheit entlassen. Er nahm sein Studium an den Universitäten München und Heidelberg wieder auf und war eine Weile Schüler Max Webers. 1919 trat er in die Regierung der Räterepublik ein. Ein Standgericht verurteilte ihn zu fünf Jahren Festung. Nach seiner Entlassung lebte er als freier Schriftsteller in Berlin. Als 1933 der Nationalsozialismus zur Macht kam, emigrierte er. 1939 beging er in New York Selbstmord.