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Beschreibung
Über Ronen Steinke
Inhalt
Vorwort von Andreas Voßkuhle, Präsident des Bundesverfassungsgerichts
1 Der Deutsche, der Eichmann vor Gericht brachte: Sein Geheimnis
2 Ein jüdisches Leben: Worüber der umstrittenste Jurist der Nachkriegszeit nie spricht
Ein Feuerkopf verstummt: Dr. Bauers gesammeltes Schweigen Eine Familie, die dazugehören will: Kindheit in der Kaiserzeit Chanukka und Bar Mitzwa: Erziehung zum Selbstbewusstsein
3 Bildungsjahre 1921 1925: Die Talente erwachen
23 Freunde Eine jüdische Studentenverbindung "Bekenntnis zum Deutschtum": Zwist mit Zionisten Tübingen, die Höhle des Löwen Eine Doktorarbeit, über die sich Industriebarone freuen
4 Richter in der Weimarer Republik: Im Kampf gegen das aufziehende Unheil
Es pocht am Dienstzimmer Ein Roter unter Schwarz-Weiß-Roten: Parallelwelt Justiz "Deckt das Justizministerium das Verhalten des Juden Bauer?" Im Duo mit Kurt Schumacher: Straßenkampf gegen die SA
5 Konzentrationslager und Exil bis 1949
Im Konzentrationslager Dänemark 1936: Wie ein Delinquent auf Bewährung Qualen der Abgeschiedenheit Die Deutschen rücken näher Schweden 1943: An der Seite Willy Brandts Wie Fritz Bauer seine Doktorarbeit zerreißt "Inopportun": Als Jude in der Politik nach 1945 nicht erwünscht
6 Die Rehabilitierung der Männer des 20. Juli: Sein Verdienst
Der Emigrant gegen die Nazi-Wiedergänger: Der Remer-Prozess 1952 Generalstaatsanwalt in Braunschweig 1950 "Die Frage wirkt sofort elektrisierend": Ein Land diskutiert den Widerstand "Mein Mitschüler Stauffenberg": Ein Plädoyer, das Geschichte schreibt
7 "Mörder unter uns": Psychogramm eines Anklägers
Wozu Strafe? "Ich habe gewusst, wohin ich gehören möchte": Der Traum vom humanen Strafrecht Die Speerspitze des Fortschritts: Jugendrichter 1928 Das Nürnberger Tribunal 1945, leuchtendes Vorbild und abschreckendes Beispiel "Ihr hättet Nein sagen müssen": Ein Staatsanwalt, der den Rechtsbruch verlangt
8 Der große Auschwitz-Prozess 1963 1965: Sein Hauptwerk
Eine Cola in der Verhandlungspause Eine Bühne für das, was die Welt nicht erfahren sollte: Bauers Leistung Warum der Atheist mit Jesus argumentiert (und nie wieder mit Moses) Ein Querschnitt durchs Lager: Bauers Strategie Anfeindungen als vermeintlich unobjektives NS-Opfer Ein Regisseur, der sich in der Kulisse versteckt: Bauers eigene Rolle
9 Verteidigung des Privaten: Sein Dilemma
Der Bohemien: Bauer privat Reaktionärer Muff im Strafgesetzbuch und die Pflichten eines Generalstaatsanwalts Freund der Schwulen: Bauer in der Debatte um den Paragrafen 175
10 Der Weg in die Einsamkeit: Seine Tragik
Angst vor der Nähe: Der Jurist und die Juden "Mit ihm konnte man nicht reden": Fritz Bauers junges Ankläger-Team "Die Linken kommen immer mit ihren Utopien": Enttäuschungen am Lebensende
11 Der Tote in der Badewanne 1968
Anhang
Dank
Quellen und Literatur
Anmerkungen
Personenregister
Bildnachweis
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