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Buchtipps

Viktor E. Frankl, Über den Sinn des Lebens. Der Autor war als Jude in drei KZs inhaftiert und hat die grausamste Seite des Lebens kennengelernt. Er war Psychiater und Therapeut und hat 1946 die vorliegenden drei Vorträge gehalten. In diesen versucht Frankl darzulegen, dass jeder Mensch, da wo er steht, seinem Leben einen Sinn geben kann. Er spricht vom „ Auch anders können. „Das Schicksal, das uns widerfährt, lässt sich auf jeden Fall gestalten - So oder so.“

Sasha Filipenko, Die Jagd. Dank einer sicheren, zuverlässigen Quelle weiß der idealistische Journalist Anton Quint viel. Dieses Wissen droht ihm nun zum Verhängnis zu werden, sollte er sich nicht dazu entscheiden, Russland zu verlassen. Hat der Journalist vielleicht doch unterschätzt mit wem er sich da angelegt hat oder weiß er am Ende einfach zu viel?

Jakob Hein, Der Hypnotiseur oder Nie so glücklich wie im Reich der Gedanken. Ein vergessenes Dorf im Odertal. Jeder kennt hier jeden, der Alltag ist gemütlich. Als Micha, der Enkel einer alteingesessenen Dorfbewohnerin, nach seinem Ausschluss vom Psychologiestudium den Bauernhof seiner Großmutter übernimmt, ändert sich das. Seltsame Menschen aus Berlin gehen bei ihm ein und aus. Micha kann nämlich Hypnose und ermöglicht seinen Kunden eine Reise ans Ziel ihrer Träume.

Manfred Theissen, Rot oder Blau. In „Rot oder Blau“ von Manfred Theissen geht es um ein politisches Projekt zweier neunter Klassen der Paul-Klee-Gesamtschule. Eine der beiden Klassen, die 9b, bildet zwei Parteien. Diese stellen jeweils einen Kandidaten zur Wahl und das „Volk“ (die Klassen 9a und 9b) wählt dann den Präsidenten/die Präsidentin.

Steve Cavanagh, Thirteen. Eddie Flynn, ein ehemaliger Trickbetrüger, soll die Verteidigung des Schauspielers Bobby Solomon übernehmen, dem vorgeworfen wird, seine Frau eiskalt umgebracht zu haben. Die Beweislast ist erdrückend, doch Eddie ist von der Unschuld seines Mandanten überzeugt und erkennt schließlich, dass der wahre Mörder gar nicht so weit weg ist wie zunächst angenommen: Er sitzt in der Jury…

Natalie Fergie, Die Nähmaschine. Im Frühjahr 1911 in Clydebank /Schottland, steckt Jean nach einem großen Streik in der Singerfabrik heimlich eine Nachricht in eine Nähmaschine.  Im Juli 2016 erbt Fred unter anderem eine alte Nähmaschine von Singer. Sie gehörte seiner Großmutter und diese hatte alles, was mit dieser Maschine je genäht wurde, minutiös in Notizbüchern vermerkt. Fred vertieft sich in den alten Aufzeichnungen und es beginnt eine Reise in die Vergangenheit. 

Daniela Krien, Der Brand. Weil ihr gebuchtes Ferienhaus in Brand geraten ist, erklären sich Rahel und Peter, ein ostdeutsches Akademikerpaar bereit, den Bauernhof einer Freundin in der Uckermark während deren Abwesenheit zu hüten. Das lustlose Nebeneinanderher-Leben, zum dem ihre 30-jährige Ehe geführt hat, wird in dieser Abgeschiedenheit besonders deutlich, und während Peter sich am liebsten mit den Tieren beschäftigt, stellt sich Rahel die Frage, wie und ob das alles so weiter gehen soll.

Tschingis Aitmatov, Dshamilja. Die Erzählung spielt am Rande der Steppe von Kirgisien. Der 15 jährige Siad erzählt die Geschichte seiner von ihm verehrten, jungen Schwägerin Dshamilja. Ihr ungeliebter Mann ist wie die meisten Männer des Dorfes im Krieg. Die Frauen müssen die harte Landarbeit am Rande der Steppe verrichten. Dshamilja ist eine tatkräftige, lebenslustige und schöne Frau. 

Yagi Emi, Frau Shibatas geniale Idee. Frau Shibata ist 34 Jahre alt und arbeitet in einer Firma in Tokyo. Doch statt sich um ihre eigentliche Arbeit kümmern zu können, wird sie von ihren ausschließlich männlichen Kollegen als Mädchen für alles ausgenutzt. Um von der Kaffekocherei, dem Müll und den stinkenden Zigarettenstummeln befreit zu werden fällt ihr eines Tages eine Lösung ein – eine erfundene Schwangerschaft.

Sasha Filipenko, Rote Kreuze. Tatjana Alexejewna ist über neunzig und vergesslich, sehr vergesslich. Zur Orientierung, dass sie wenigstens nicht vergisst wo sie lebt, malt sie rote Kreuze an die Wohnungstüren. Als Alexander nach einem schweren Schicksalsschlag sein Leben neu ordnen muss und in dasselbe Haus einzieht, ist er zunächst nicht besonders erpicht darauf, seine neue Nachbarin näher kennenzulernen. Doch Tatjana scheint das ziemlich egal zu sein und sie schafft es, sein Interesse an ihrer Geschichte zu wecken.