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Buchtipps

Katharina Bendixen, Taras Augen. Arun, ein junger Künstler und die Schwimmerin Tara haben starke Gefühle füreinander. Ein Missverständnis führt zu einem Streit, doch bevor es zu einer Klärung kommen kann, explodiert etwas in einer Chemiefabrik mitten im Wohngebiet. Die Bewohner werden evakuiert und in einer nahegelegene Stadt untergebracht. Tara und Arun werden getrennt. Schon nach 5 Monaten soll die Zone wieder besiedelt werden und Tara kehrt mit ihrer Familie freiwillig zurück in die noch verseuchte Gegend.

Lucy Fricke, Die Diplomatin. „Ich stehe hier nur rum und bin Deutschland“ Viel mehr hat die deutsche Diplomatin Fred Im Konsulat in Montevideo nicht zu tun. Eigentlich ist sie ehrgeizig, will etwas bewirken und nicht nur die Bratwürste für die deutsche Einheitsfeier aussuchen. Nach einer falschen Entscheidung wird sie nach Istanbul strafversetzt und lernt dort im Engagement für eine inhaftierte Künstlerin und einen in Ungnade gefallenen Journalisten die Grenzen der Diplomatie kennen.

Katja Frixe, Fuchsland. Das Buch handelt von Juna und ihrem besten Freund Ilo, die im zauberhaften Fuchsland wohnen. In Fuchsland ist das Glück zuhause, finden die Fuchsländer. Jeder hat seinen eigenen Magieling, einen ganz persönlichen magischen Gegenstand mit eigenem Willen. Juna hat zum Beispiel ein eigenes Klavier, das immer, wenn es gute Laune hat eine fröhliche Melodie spielt. Doch eine sTages stürzt ein Junge namens Fion vom Himmel und wird verdächtigt, den wichtigsten Magieling zerstört und damit alle Magie aus Fuchsland verbannt zu haben.

Laurent Petitmangin, Was es braucht in der Nacht. Nach dem frühen Tod der Mutter, ist ein Vater gezwungen, seine beiden Söhne allein großzuziehen. Während Gillou, der jüngere der beiden, sich langsam auf seinen eigenen Weg macht, ein erfolgreiches Leben zu führen, entfernt sich sein großer Bruder Fus immer mehr von der Familie, verschlechtert sich in der Schule und driftet schließlich in die rechte Szene ab.

Christoph Peters, Tage in Tokio. Es hat mich sehr verblüfft, als ich erfahren habe, dass der Autor Christoph Peters in „Tage in Tokio“ seine erste Reise nach Japan beschreibt, die er erst nach 35 Jahren intensiver Beschäftigung mit dem Land gewagt hat.  In seinem früheren Roman „Herr Yamashiro bevorzugt Kartoffeln“ schreibt er so detailreich und begeistert über japanische Keramik, Teezeremonien und auch über Land und Leute, dass ich annahm er kennt das Land aus eigenen Erfahrungen. Tatsächlich war er aber nie selbst dort. 

Fatma Aydemir, Dschinns. Eine türkische Familie – 4 Kinder. Der Vater, der mit der ersten „Gastarbeiter“generation nach Deutschland ausgewandert ist, kehrt mit Beginn der Rente nach Istanbul zurück. Dort hat er sich von seinem Ersparten eine Wohnung gekauft. Kaum angekommen stirbt er, und die Familienmitglieder reisen aus unterschiedlichen Orten in Deutschland zur Trauerfeier in die Türkei. 

Asako Yuzuki, Butter. Mit einem kleinen psychologischen Trick ergattert Rika, eine junge Journalistin in Tokyo, ein Exklusivinterview mit der inhaftierten Serienmörderin Manako Kajii. Manako wird beschuldigt drei Männer mit ihren Kochkünsten verführt und anschließend umgebracht zu haben. Manakos Bedingung für das Interview ist allerdings, dass sie sich ausschließlich über das Zubereiten von Speisen unterhalten werden.

Mara Andeck, Wunder und so. Ich finde das Buch „Wunder und so“ ein wunderschönes Buch und empfehle es auf jeden Fall weiter! Einerseits ist es sehr realistisch, so eine Geschichte könnte in echt passieren, andererseits wirkt es mit ein bisschen Phantasie wie magisch, aber doch nicht zu unrealistisch. Leuten, denen Liebesgeschichten gefallen, die werden dieses Buch lieben. Und ich habe mir danach auch direkt den zweiten Band besorgt, weil ich von dieser schönen Geschichte gefesselt wurde und unbedingt wissen wollte wie es weitergeht.  

Viktor E. Frankl, Über den Sinn des Lebens. Der Autor war als Jude in drei KZs inhaftiert und hat die grausamste Seite des Lebens kennengelernt. Er war Psychiater und Therapeut und hat 1946 die vorliegenden drei Vorträge gehalten. In diesen versucht Frankl darzulegen, dass jeder Mensch, da wo er steht, seinem Leben einen Sinn geben kann. Er spricht vom „ Auch anders können. „Das Schicksal, das uns widerfährt, lässt sich auf jeden Fall gestalten - So oder so.“

Sasha Filipenko, Die Jagd. Dank einer sicheren, zuverlässigen Quelle weiß der idealistische Journalist Anton Quint viel. Dieses Wissen droht ihm nun zum Verhängnis zu werden, sollte er sich nicht dazu entscheiden, Russland zu verlassen. Hat der Journalist vielleicht doch unterschätzt mit wem er sich da angelegt hat oder weiß er am Ende einfach zu viel?